aktualisiert am 28.4.2010

 

 

Früher gab es jährlich einmal Lämmer (meist innerhalb von 10 Tagen, mit Zwillingen und Drillingen) und das möglichst Anfang April. Damit waren die Lämmer zum Zeitpunkt des Hauptgraswachstums groß genug um viel von dem wertvollen Frühjahrsgras selbst fressen zu können. Die Mütter brauchten für ausreichend Milch auch wenig zusätzliches Kraftfutter. Mit drei Monaten wurden die nicht selbst benötigten Lämmer verkauft. Weibliche Lämmer für den eigenen Bestand wurden bei guten Tageszunahmen, Drillingsgeburt und dunkler möglichst symmetrischer Zeichnung behalten.

  

  Saladin mit den neuen Jungziegen

      

Am 6.11.06 beginnt die Wende in der Ziegenzucht. Mit Saladin hat ein mit R 8 – F 7 – B 8 gekörter Herdbuchbock den Harem übernommen. Im April 2007 sind die ersten herdbuchmäßig registrierten Lämmer geboren. Alle 5 damals aktuellen Mutterziegen sind bewertet und registriert. Drei in Hessen, bei Herrn Krieb, gekaufte Jungziegen haben die Herde verstärkt. Im April 2007 ist die erste Herbuchziege aus eigenr Nachzucht geboren. Inzwischen sind 27 Lämmer von Saladin geboren. Von den Ursprungsziegen ist nur noch eine da. Schon 5 Saladintöchter (4 haben gelammt) gehören zu dem Stamm der jetzt ca. 10 Tiere umfassenden Mutterziegenherde.

   

Wegen der Saladintöchter musste ein neuer Bock den Dienst antreten. Titan (R 8 - F 7 - B 8) ein Tristanenkel (Tristan = reine kanadiische Blutführung) hat inzwischen auch schon 10 Lämmer. Jetzt sind fast alle Lämmer Herdbuchtiere bzw. die Böcke körfähig. Durch die hohe Vermehrungsrate werden weiterhin jüngere Ziegen, die den Töchtern Platz machen müssen verkäuflich sein.

  

Solange Saladin noch da ist werden einige Ziegen immer mit ihm gedeckt. So können Tiere ohne eng verwandt zu sein abgegeben werden.

 

 

       

 Saladin mit Herde im Frühjahr 2008

   

Titan im Juli 2009 mit den ihm zugeteilten Ziegen